Lass es dir gut gehen - aber richtig!

In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass die Tage immer schneller vorbeigehen. Sie reihen sich zu Monaten aneinander und plötzlich ist wieder ein ganzes Jahr voller Alltagstrott rum. Oft genug habe ich darauf gewartet, dass dieses eine spannende Ereignis eintritt, ich dies oder jenes erreichen oder eine bestimmte Reise antreten kann und von Wochenende zu Wochenende gelebt.

Dass das eigentlich nicht Sinn des Lebens ist, dämmerte mir da bereits, aber ich wusste nicht, was ich gegen dieses nagende Unwohlsein tun konnte. Einen richtigen Aha-Moment hatte ich dann während eines Talks von Biyon Kattilathu, in dem er sagte, dass es gut sei, Ziele zu haben, noch viel wichtiger sei es aber, den Weg zu genießen, denn auf den komme es schließlich an. Und dann war da diese eine Aussage, die mir wahrscheinlich für immer im Gedächtnis bleiben wird:

Wenn du ständig hoffst, dass bald wieder Wochenende ist, wünschst du dir Lebenszeit weg.

Jap, das musste ich auch erstmal sacken lassen. Aber es ist wahr: Wenn ich mir am Sonntagabend schon das nächste Wochenende herbei wünsche, wünsche ich mir damit automatisch die fünf Tage dazwischen weg. Fünf Tage. Jede Woche. Uff. Und jetzt?

Ja, ich freu mich immer noch auf’s Wochenende, weil ich dann einfach viel mehr Zeit zur freien Verfügung habe, aber ich habe einen Weg für mich gefunden, wie ich auch den anderen Tagen diese gewisse Magie verleihen und dafür sorgen kann, dass es mir gut geht und ich mich wohl fühle.
Denn darum geht es doch am Ende des Tages: voller Überzeugung sagen zu können: „Der Tag war vielleicht nicht perfekt und manches auch richtig blöd, aber ich habe gut für mich gesorgt!“

Und damit meine ich nicht das Schaumbad, das auf magische Weise angeblich alle Sorgen wegblubbern kann (kann es nämlich nicht). Stattdessen habe ich vier Säulen gebaut, die mir dabei helfen, jeden Tag zumindest ein bisschen bewusster zu leben und ich bin mir sicher, dass da auch für dich was dabei ist. 

Kurz und knackig: Das erwartet dich hier

Es ist kein Geheimnis mehr, wie eng unsere körperliche Gesundheit mit unserer psychischen Gesundheit zusammenhängt. In unserer schnelllebigen Gesellschaft kommt aber gerade Letztere leider viel zu kurz. Glücklicherweise können wir unser Mindset auch im Alltag ganz einfach trainieren (wie in einem Fitnessstudio für die Psyche) und Stück für Stück bewusster und offener durchs Leben zu gehen und (und das ist mir ganz besonders wichtig) netter zu uns selbst und anderen zu sein.

Disclaimer: Wenn dich Traumata, tief sitzende Verletzungen und Glaubenssätze belasten, wende dich bitte vertrauensvoll an entsprechende psychologische Fachkräfte. 

Wohlbefinden und Ernährung sind nicht voneinander trennbar. Was wir essen beeinflusst, wie wir uns fühlen und anders herum bestimmt unsere körperliche und seelische Verfassung oft, welche Lebensmittel wir zu uns nehmen (wollen.

Verschiedene Fitness- und Ernährungs-Hypes verteufeln gerade so viele Lebensmittel, dass man im Grunde gar nichts mehr essen dürfte, wollte man alle diese Tipps befolgen. Dabei ist Essen so viel mehr als die reine Zufuhr (oder eben auch nicht) von Energie. Es ist ein Gesamtpaket aus verschiedenen für den Körper notwendigen Nährstoffen und kann gleichzeitig auch unserer Psyche guttun (Stichwort „Comfort Food“).

Als vegane Ernährungsberaterin in Ausbildung bin ich immer wieder erschrocken, wie viele Lebensmittel (-gruppen) pauschal als „schlecht“ oder „ungesund“ dargestellt werden und verfolge stattdessen einen ganzheitlichen Ansatz, der Ernährung so betrachtet, wie sie nun mal ist: hoch individuell und komplex.

Ja, Meditation ist immer noch ein Ding und ich hoffe, dass sie es für immer bleiben wird. Wenn wir unsere Lebensfreude wiederfinden wollen, ist es nötig, all die kleinen Dinge zu feiern, die uns schon längst nicht mehr auffallen. Das dazu nötige Bewusstsein (ich versuche inzwischen, den ausgelutschten Achtsamkeits-Begriff zu meiden), können wir mit unter anderem mit Meditation und Atemübungen trainieren. Lust, direkt einzusteigen?

Kostenlose Atemübung zum Ausprobieren

Ich war mal ein riesiger Sportmuffel. Das lag einerseits daran, dass der leistungs- und vergleichsorientierte Sportunterricht in der Schule meine persönliche Hölle war, andererseits habe ich eine halbe Ewigkeit gebraucht, um zu verstehen, dass Bewegung auch dann guttun kann, wenn ich mich nicht anderthalb Stunden im Fitnessstudio abstrample (und begaffen lasse).

Bewegung bedeutet Spaß – und dann ist es total egal, wie sie aussieht. Schwimmen gehen, Trampolin springen, morgens durchs Bad tanzen, Yoga, Triathlon, Bouldern, Hula Hoop, Spazieren gehen, mit den Kindern Fußball spielen, … die Möglichkeiten sind quasi endlos und warten nur darauf, ausprobiert zu werden!

Und das bin ich

Hi, ich bin Natalie und wurde in der Vergangenheit oft als "Sonnenschein" oder "Lebensfreude in Person" bezeichnet. Und ganz ehrlich: ein schöneres Kompliment könnte ich mir gar nicht vorstellen.

Als Kind war ich eine riesige Träumerin, habe mich stundenlang in Büchern verkrochen, in Mamas viel zu großen Absatzschuhen getanzt und laut und mit ausgedachtem Text gesungen. Und genau diese unbändige Lebensfreude steckt nicht nur immer noch in mir, sondern in allen von uns.

Natürlich ist auch bei mir nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen, aber alles in allem liebe ich das Leben einfach und möchte, dass dieses Gefühl wieder viel mehr Menschen spüren.

Da bist du dabei?

Prima! Meld dich doch zum Schnuppern für die kostenlose Mediathek an, mach die Atemübung mit und schau gerne schon mal in der Plantiful Mind Community vorbei.

Ich freu mich auf dich!