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22 Fragen fürs neue Jahr

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22 Fragen für die Jahresreflexion zu Silvester und Neujahr

Es gibt etliche, teilweise uralte Traditionen, mit denen wir das neue Jahr einleiten. Bei einigen kann es gar nicht laut und bunt genug sein, während sich andere eher zurückziehen und den Jahreswechsel ganz ruhig begehen.
Zu Letzteren gehöre ich seit einigen Jahren auch. Früher konnte ich zum Jahreswechsel gar nicht genug Partyvolk um mich versammelt haben. Heute stresst mich das eher. Mal ganz davon abgesehen, dass die ganze Böllerei weder für Mensch noch Tier gesund ist – von den Folgen für die Umwelt ganz zu schweigen.
Auch dieses Jahr geht es bei mir wieder extrem ruhig zu. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass Silvester bei mir deutlich besinnlicher wird als Weihnachten. Und ich freue mich unendlich darauf. Ganz davon abgesehen, dass ich mir keine großen Pläne machen möchte, habe ich trotzdem eine Liste mit Ideen, aus denen ich mir dann das heraussuche, auf das ich spontan Lust habe. Vielleicht setze ich aber auch alles um. Wer weiß?
Mein Silvester könnte in etwa so aussehen:

  • Mal wieder etwas spielen oder puzzlen
  • Meditieren
  • Eine Gesichtsmaske und gute Musik auflegen
  • Das vergangene Jahr reflektieren (schriftlich!)
  • Ziele für das neue Jahr formulieren (ebenfalls schriftlich)
  • Richtig leckeres Essen zubereiten (und natürlich essen)
  • Räucherstäbchen anzünden
  • Dinner for One schauen (das einzige Mal, dass ich den Fernseher anschmeißen werde)
  • Ohne Ablenkung mal wieder richtig in ein gutes Buch eintauchen
  • Tarotkarten legen
  • Nachtisch essen

Ganz im Ernst: Das wird der perfekte Abend! Und obwohl ich mir absoluten Freiraum gebe in dem, was ich von dieser Liste umsetzen werde, habe ich mir drei Punkte ganz fest vorgenommen (abgesehen vom Essen natürlich): reflektieren, Ziele formulieren und eine Intention setzen. Schließlich möchte ich nicht mit Altlasten ins neue Jahr starten, sondern mir überlegen, was besser laufen könnte. (Ob das alles in meiner Macht liegt, sei mal dahingestellt, aber so ein kleiner Kompass fürs neue Jahr kann nicht schaden.)
Es lohnt sich aber auch, die schönen Erlebnisse aus dem alten Jahr noch einmal gedanklich aufleben zu lassen und sich an kleine und große Glücksmomente zu erinnern.
Weil es manchmal ganz schön schwierig sein kann, das neue Jahr aus dem Stehgreif Revue passieren zu lassen, habe ich mir einige Fragen und Aufgaben aufgeschrieben, die mir dabei helfen:

  1. Schreibe 3 Begegnungen auf, die dich dieses Jahr besonders berührt haben oder die dir positiv im Gedächtnis geblieben sind.
  2. Welche Erfolge hast du dieses Jahr erzielt? Welche Ziele hast du erreicht?
  3. Was lief vielleicht nicht so gut?
  4. Was kannst du aus diesen Situationen oder Ereignissen für dich mitnehmen?
  5. Wann hattest du dieses Jahr einen richtigen Glücksexplosionsmoment?
  6. Was hast du Neues ausprobiert?
  7. Schreibe zehn Ereignisse/Menschen/Momente/Gefühle/Dinge auf, für die du dieses Jahr besonders dankbar bist. (Für jeden weiteren Punkt gibt es ein Fleißbienchen)
  8. Was ist dein größtes Ziel für das neue Jahr?
  9. Welche kleinen Schritte kannst du nach und nach unternehmen, um es zu erreichen?
  10. Welches Hobby möchtest du gerne (wieder) aufnehmen?
  11. Was hat dich bis jetzt daran gehindert?
  12. Wie kannst du dieses Hindernis aus dem Weg schaffen? Oder: gibt es einen anderen Weg?
  13. Welchen Beitrag kannst du leisten, um die Welt im neuen Jahr ein kleines bisschen besser zu machen?
  14. Was wirst du im neuen Jahr nur für dich tun?
  15. Was möchtest du im neuen Jahr erleben?
  16. Möchtest du gerne irgendwohin reisen?
  17. Mit welcher Art von Menschen möchtest du dich gerne in Zukunft mehr umgeben?
  18. Wie möchtest du dich fühlen?
  19. Was kannst du dafür tun?
  20. Wann möchtest du öfter „Nein“ sagen?
  21. Wann möchtest du öfter „Ja“ sagen?
  22. Wie sieht dein perfekter Tag im neuen Jahr aus?

Du kannst dir den Fragebogen auch als PDF herunterladen.
Formuliere die Fragen gerne für dich um, füge neue hinzu oder streiche die, die sich für dich nicht gut anfühlen. Gestalte deine Jahresreflexion so, dass sie zu dir passt und du dich damit wohlfühlst.
Ich wünsche dir einen entspannten Start ins neue Jahr!

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